Über mich

Feinsinn für Wein – Wahnsinn, was es dazu alles zu Wissen zu gibt:

Leidenschaft für Kultur und Genuss vereint.

Als Kultur- und Weinbotschafter bin ich jemand, der Wein genauer verstehen wollte – und dabei gemerkt hat, dass hinter einem Glas fast zwangsläufig Landschaft, Geschichte, Handwerk und Menschen auftauchen.

Dies führte zwischenzeitlich weit über die Pfalz hinaus, nicht nur in alle Weinregionen Deutschlands, sondern mit dem WSET Level 2 in Wines in die weite Welt des Weinanbaus und natürlich insebsondere auch des Weinausbaus.

Wie alles anfing

Die Begeisterung für Wein wurde ab 2022 intensiver. Es ging zunehmend nicht mehr nur darum, ob ein Wein gefällt. Spannender wurden die Fragen dahinter: Warum schmeckt er so? Was hat der Boden damit zu tun? Welche Entscheidungen wurden im Weinberg und im Keller getroffen? Was erzählt eine Rebsorte über einen Ort – und was erzählt der Ort über seine Geschichte?

2023 kam der Punkt, an dem aus dieser Neugier praktische Erfahrung wurde: beim Programm „Winzer für ein Jahr“ im Weingut Phillip Heinz in Kapellen-Drusweiler.

Der weitere Weg steht in meinem Blog beschrieben.

Worüber ich hier schreibe

  • Weine, die eine Geschichte erzählen oder eine genauere Besprechung verdienen
  • Winzerinnen, Winzer und Weingüter, deren Arbeit und Ideen neugierig machen
  • die Pfalz als Weinregion, Landschaft und kultureller Raum
  • die historische Kurpfalz und ihre Verbindungen rund um Kurfürst Carl Theodor
  • Verkostungen, Masterclasses und Weiterbildungen auf meiner eigenen Weinreise
  • Beobachtungen dazu, wie Wein verständlich, fundiert und ohne unnötige Schwellen vermittelt werden kann

Wie ich über Wein schreiben und reden möchte

Gute Weinvermittlung muss niemanden einschüchtern. Fachbegriffe sind nützlich, wenn sie etwas erklären – nicht, wenn sie Distanz schaffen. Eine Verkostung darf analytisch sein und trotzdem Freude machen. Eine historische Geschichte darf unterhalten und muss trotzdem belastbar bleiben. Deshalb versuche ich, Wein sachlich und neugierig zu betrachten: mit Respekt vor dem Handwerk, mit Interesse an den Menschen dahinter und ohne den Anspruch, dass Genuss erst nach bestandener Theorieprüfung erlaubt wäre.

Der Weg ist das Ziel

WEINSINN! Kurpfalz dokumentiert deshalb weniger ein erreichtes Ziel als einen Weg. Manche Beiträge werden tief ins Detail gehen, andere führen in einen Weinberg, zu einem Weingut oder an einen historischen Ort. Manchmal geht es um Sensorik, manchmal um Geschichte – und ziemlich oft darum, warum beides mehr miteinander zu tun hat, als es zunächst scheint. Schaut euch also gern um. Vielleicht führt die eine oder andere Geschichte zu einem neuen Wein, einem neuen Ort oder einfach zu einer neuen Frage. Für eine Weinreise ist Letzteres ohnehin kein schlechtes Ergebnis.


„Mich interessiert am Wein nicht nur, was im Glas ist. Mich interessiert, wie Handwerk und Menschen zusammenwirken, aus Boden und Klima Rebe wird, – und wie all das am Ende schmeckbar wird.“